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Glühlampen - Technik von gestern

Geschrieben von Moiken Jacobsen   
Donnerstag, 22. Januar 2009
In der heutigen Zeit ist Technik von gestern nicht mehr zeitgemäß. Aufgrund der Energieverknappung und der damit verbundenen Kostenexplosionen auf dem gesamten Energiesektor sind alle gefordert sorgsamer mit der Energie umzugehen und damit einen aktiven Beitrag zum Umweltschutz zu leisten.

Ein Grossteil der benötigten Energie wird für die Beleuchtung aufgewendet. Nicht nur im privaten, sondern auch im öffentlichen oder gewerblichen Bereich entfällt ein sehr großer Anteil auf die Beleuchtung.

Hier ist es an der Zeit besonders auf die Effizienz der eingesetzten Leuchtmittel zu achten um damit neben dem Umweltschutz auch einen positiven Beitrag für die eigene Brieftasche zu erwirtschaften.

Die herkömmliche Glühlampe oder Glühbirne, wie sie der Laie nennt, hat sich etwa 130 Jahre am Markt gehalten. Thomas Alva Edison revolutionierte das damalige Leben mit der Erfindung „seiner“ Glühlampe.
Nun allerdings haben sich die europäischen Länder gegen die herkömmliche Glühlampe und damit für neuere Technologien entschieden. Kurz gesagt, die Glühlampe wird schrittweise vom Markt genommen um die Umwelt zu schonen. Ab Herbst 2009 endet der Verkauf aller mattierten Allgebrauchslampen von 25 Watt bis 100 Watt ebenso wie der Vertrieb der klaren 100 Watt Variante. Die folgende Stufe im Herbst 2010 lässt die klare 75 Watt Glühlampe ebenfalls verschwinden. Weitere Varianten folgen, so dass schließlich im Herbst 2016 die gesamte Bandbreite der gewöhnlichen Glühlampen vom Markt genommen werden.
Der Verbraucher hat jedoch schon heute die Möglichkeit auf andere Modelle auszuweichen.  So sind bereits diverse Energiesparlampen in Form von Kompaktleuchtstofflampen und Halogenlampen zu erschwinglichen Preisen auf dem Markt. Das abgegebene Licht dieser Alternativen erinnert nicht mehr an die industrielle Beleuchtung von Leuchtstoffröhren, sondern bietet auch für den heimischen Bedarf entsprechende Auswahlmöglichkeiten.