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Die originelle Unternehmensform

Geschrieben von Karl Krueger   
Montag, 15. Dezember 2008
Seit November 08 kann man sie eröffnen, die Mini-GmbH, die Alternative zur aus Großbritannien stammenden Limited. Bei dieser dreht es sich um eine Unternehmergesellschaft, die ebenfalls die Ergänzung „UG" im Firmennamen tragen muss. Die Mini-GmbH kann ebenfalls ohne Stammkapital ins Leben gerufen werden. Für die Umsetzung sind einige Unterlagen notwendig. Diese Dokumente werden häufig als Mini-GmbH Gründungsset bezeichnet. In diesen Startersets findet jeder Firmengründer alles Notwendige zur Firmengründung: Informationen zu den dazu notwendigen Verträgen, Bestellung des/der Gesellschafter und die Anmeldung im Handelsregister. Im Mini GmbH Starterpaket der Regierung finden sie ebenfalls alle nötigen Unterlagen zur Gründung der Mini-GmbH. Wer sich für den Aufbau eines Unternehmens festgelegt hat, der muss sich ebenfalls zwangsläufig im Mini GmbH Forum informieren. Die Einführung zur Firmengründung sollte die Existenzgründung in der Bundesrepublik Deutschland für alle einfacher machen. Vorab steht jedoch die Feststellung der Hindernisse aber ebenfalls die Stärken der Mini-GmbH. Als klares Plus ist die Gegebenheit zu sehen, dass der Gründungsablauf einer Mini-GmbH, im Gegensatz zur traditionellen Handelsform, äußerst erleichtert wurde. Die Mini-GmbH müsste eigentlich das Auswandern der Gründungswilligen in andere Gegenden der Welt ein bisschen bremsen. Auch mit der Mini-GmbH kann jeder Firmengründer Fördermittel oder einen Zuschuss zur Gründung bekommen, weil es ebenfalls eine eine vergleichbare Form zur gewöhnlichen GmbH ist. Das Startkapital beträgt 1€, im Gegensatz zu der herkömmlichen Handelsform, wo im ersten Jahr 25.000 € erforderlich sind. Das Einbringen von Sachen sind jedoch bei dieser neuen Form nicht denkbar. Eine Vorgabe besteht jedoch, denn fünfundzwanzig Prozent des Gewinns eines Jahres müssen als Basis zurückgelegt werden, bis die die Mindesteinlage von im ersten Jahr 25.000 € angespart ist. Erst danach ist eine Änderung in eine herkömmliche GmbH denkbar, wozu aber keine Verpflichtung existiert. Dieser Zwang zur Rücklagenerstellung kann bereits einige Firmengründungen ins Stocken bringen. Der finanzielle Aufwand zur Gründung einer Mini-GmbH sind zwar laut den Broschüren nur 150 Euro, aber die wahrhaftigen Gebühren müssten klar darüber liegen, denn ohne die nötigen Informationen im Vorfeld ist keine Gründung eines Unternehmens empfehlenswert. Kritisch zu betrachten ist ebenfalls die Fragestellung zur Akzeptanz der Mini-GmbH, weil die Haftung der Gesellschaft bloß auf das Firmenvermögen beschränkt ist. Diesem Umstand kann man aber, anhand einer zügigen Anreicherung des Kapitals und eine zeitige Umwandlung in eine herkömmliche Handelsform, entgegenzuwirken. Die neuen Regeln für ein selbstständiges Unternehmen sollte darum zunächst als Möglichkeit verstanden werden, die Firmengrüder mit gerigem finanziellen Background ausnutzen sollten.