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Einsatz alternativer Investments

Geschrieben von Daniel Franke   
Freitag, 18. Mai 2007
Die meisten Anleger in Deutschland bauen ihr Depot auf Aktien, Fonds und Zertifikate auf. Im Bereich der Fonds und Zertifikate wiederum dominieren ganz eindeutig Produkte mit Wertsicherungs- oder Kapitalerhaltgarantie. Damit verschenken Anleger langfristig wertvolle Prozente bei der möglichen Rendite, ohne eine wirkliche Sicherheit zu bekommen. Denn zum einen gelten fast sämtliche Garantien nur für das Laufzeitende. Wer zwischenzeitlich verkaufen muss, kann unter Umständen Verluste einfahren aber auch wer Fonds oder Zertifikate bis zum Ende der Laufzeit im Depot behält, bekommt in den meisten Fällen lediglich den Nominalwert seiner Einlage abgesichert. Die Teuerung in Form der Inflationsrate wird dabei bei fast allen Produkten außer Acht gelassen. Bei einer Haltedauer von beispielsweise zehn Jahren und 2 Prozent Inflation pro Jahr hat das vom Kunden angelegte Geld nicht einmal mehr 80 Prozent seiner ursprünglichen Kaufkraft. Von einer echten Kapitalgarantie kann somit keine Rede sein. Viel sinnvoller ist es, sein Depot zu strukturieren und über die Einbeziehung alternativer Investments abzusichern. Zu diesen gehören unter anderem Private Equity Fonds und Hedgefonds. Besonders der Bereich Private Equity ist zur Diversifikation eines Portfolios geeignet, laufen Investments in diesem Bereich doch relativ unabhängig von den Weltbörsen und können somit auch in schlechten Börsenphasen konstant positive Erträge erzielen. Privatanlegern gegenüber wird Private Equity zwar immer wieder nur allzu gerne als hochriskantes Investment eingestuft, jedoch gilt das nur für eine direkte Beteiligung. Wer sein Geld in einen Fonds anlegt, der seinerseits in verschiedene Private Equity Firmen und Gesellschaften investiert, der streut sein Investment so auf bis zu mehrere hundert einzelne Firmenbeteiligungen. Das schafft Sicherheit und senkt das Risiko eines Totalverlustes auf ein Niveau, welches dem eines herkömmlichen Aktienfonds entspricht. Hedgefonds hingegen zählen zu den riskanteren Anlageformen. Sie können grundsätzlich alle Arten von Wertpapieren und Derivaten handeln, und so auch gegen den Markt oder einzelne Unternehmen spielen. In Zeiten allgemein steigender Börsenkurse können Hedgefonds hinsichtlich ihrer Kursentwicklung nicht mit guten Aktienfonds mithalten, dafür kommt ihre Stärke in schwachen Börsenphasen zum Tragen und kann den Anleger vor starken Kurseinbrüchen seines Portfolios bewahren. Sinnvoll beigemischt, kann der Anleger so durch Investments in Private Equity und Hedgefonds sein Depot schwankungsärmer gestalten und trotzdem alle Renditechancen der Wertpapiermärkte nutzen.
 
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