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Sparbrief oder Termingeld?

Geschrieben von Daniel Franke   
Mittwoch, 31. Januar 2007
Den guten alten Sparbrief kennen die meisten Anleger, wird er doch für fest anzulegendes Geld nur allzu gerne von Banken und Sparkassen empfohlen. Doch ist er wirklich so gut wie immer wieder gerne behauptet wird, oder bringt die Geldanlage auf einem Termingeldkonto mehr Zinsen? Die Verzinsung eines Sparbriefes beträgt bei 10.000 Euro Anlagesumme und 1 Jahr Laufzeit derzeit (2007) zwischen 3 und 4% pro Jahr. Auch mit einer Geldanlage in Festgeld erreichen Anleger derzeit nicht viel höhere Zinsen als 4,5% pro Jahr. Auch hinsichtlich der Zinszahlung gibt es keine Unterschiede. Sowohl die mit dem Sparbrief als auch die mit dem Festgeld erwirtschafteten Zinsen werden bei einer Laufzeit von 12 Monaten am Ende der Laufzeit ausgezahlt. Aber auch bei längeren Laufzeiten unterscheiden sich beide Anlageformen nicht signifikant voneinander. Während der Anleger beim Sparbrief noch wählen kann, ob er die Zinsen am Ende eines jeden Jahres ausgezahlt haben möchte oder ob sie wieder angelegt (thesauriert) werden sollen, gibt es beim Festgeld immer nur eine Variante der Zinszahlung, die allerdings von Bank zu Bank verschieden sein kann. In Punkto Sicherheit zählen beide Sparformen zur Kategorie der sicheren Geldanlage. Eine sichere Geldanlage zeichnet sich dabei vor allem dadurch aus, dass die Einlagen und erwirtschafteten Zinsen der Sparer in ausreichender Höhe zu 100% abgesichert sind, damit im schlimmsten Fall (einer Bankenpleite) der Kunde keinen Verlust erleidet. In der Regel erfolgt diese Absicherung über Einlagensicherungsfonds uns sichert somit die Kundeneinlagen in faktisch unbegrenzter Höhe (bis zu 30% des haftenden Eigenkapitals der betreffenden Bank pro Kunde) ab.
 
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