header image

Brustrekonstruktion nach einer Amputation des Busens

Geschrieben von Peter Piekarz   
Mittwoch, 6. Februar 2008

Leider gibt es immer wieder Fälle in denen einer Frau eine, oder sogar bei  Brüste amputiert, also abgenommen werden müssen. Für die Frau ist das in vielerlei Hinsicht ein schwerer Schlag und bedeutet eine gravierende Veränderung nicht nur in körperlicher, also optischer Hinsicht, sondern auch die seelische Verfassung leidet stark drunter. Nicht selten ist Brust- oder eine andere Krebsart für diese schlimme Zeichnung verantwortlich. Auch ein Unfall kann dazu geführt haben. Wichtig zu wissen ist an dieser Stelle, vor allem für die Betroffenen selbst, dass es kein unabwendbares Schicksal ist. Brustrekonstruktionen sind in den letzten Jahren immer mehr zu einem Routineeingriff geworden und die Möglichkeiten sind auf jeden Fall gegeben, etwas am Äußeren zu verändern.

 

In jedem Fall wird auch ein solcher Eingriff an der Brust unter Vollnarkose durchgeführt und so entstehen die üblichen Risiken einer Operation natürlich auch bei einer Brustrekonstruktion. Auch wenn eine Brustabnahme aus medizinischen Gründen durchgeführt werden muss, kann noch während der gleichen OP und somit also auch in der gleichen Narkose eine Rekonstruktion durchgeführt werden. Das entlastet den Körper natürlich aufgrund der ausbleibenden zweiten OP, aber ist auch nur durchführbar, wenn im Anschluss der OP keine weiteren Behandlungen (Bestrahlung u. ä.) anstehen, denn in diesem Falle würde auch eine Rekonstruktion der Brust eine weitere Gesundheitsgefährdung darstellen. Auch bei einer Rekonstruktion hängt die angewendete Schnitttechnik deutlich davon ab, welches Material ausgewählt wurde. Bei Silikon ist die Operationstechnik übrigens am einfachsten und verursacht, im Gegensatz zu der Methode mit Eigengewebe zu arbeiten, weniger gesundheitliche Risiken und nachträgliche, mögliche Schwierigkeiten.

 

Egal wo das Eigengewebe entnommen wird, es besteht die Gefahr von einer Verstopfung der Blutgefäße und es entstehen zudem an den Entnahmestellen auffällige Narben. Verlassen sollte man sich unbedingt auf den Rat des Arztes, wenn man eine Brustrekonstruktion anstrebt.