Einfach, effizient und preiswert: Die Zahnprothese als Zahnersatz
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Geschrieben von Veronika Dohmen
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Montag, 19. Mai 2008 |
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Bei fehlenden Zähnen, ganzen Zahnlücken oder der bevorstehenden Ziehung der Zähne stellt sich zunächst die Frage nach einer adäquaten Lösung. Bei manchen Menschen ist eine Überkronung nicht möglich, da die Pfeilerzähne nicht stabil genug oder gar nicht mehr vorhanden sind. Ein Implantat scheidet oft aus finanziellen Gründen aus und weil es einen operativen Eingriff darstellt, den viele nicht möchten. In solchen Fällen bietet sich als Zahnersatz eine herausnehmbare Zahnprothese an, die preiswerter ist und nicht immer im Mund verbleibt. Neben dem kosmetischen Aspekt wird durch eine Zahnprothese der Kaumechanismus auch wiederhergestellt – eine wichtige Voraussetzung für eine lange Zahngesundheit. Sind noch genügend Zähne vorhanden, kann man eine Teilprothese einsetzen, die aus mehreren Zähnen einer Reihe besteht und zwischen die noch vorhandenen Zähne eingesetzt wird. Die Teilprothese wird an den Restzähnen mit einer Metallklammer verankert und hat so eine große Stabilität – so dass auch harte Konsistenzen problemlos gekaut werden können. Es ist auch möglich, die Teilprothese an einem Implantat zu befestigen. Fehlen alle Zähne oder müssen die restlichen Zähne auch noch gezogen werden, wird man sich für eine Vollprothese entscheiden. Diese ersetzt die komplette Zahnreihe und hält im Mund, indem sie sich an der Mundschleimhaut festsaugt. Die Stabilität ist – wie man vermuten kann – nicht so gut wie bei einer Teilprothese, da der Saugdruck je nach Kauvorgang variiert und sich die Prothese so leichter lösen kann. Das Zahntechnikerlabor wird dann nach dem genauen Abdruckes des Zahnarztes die individuelle Prothese für den Betroffenen anfertigen. Bei Teilprothesen wird auch auf die natürliche Zahnfarbe und -form geachtet. Die Prothese wird über Tag getragen und nachts in einem Glas Wasser und einer speziellen Prothesenlösung aufbewahrt. |