Erektion stärken, Impotenz beseitigen
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Geschrieben von Katrin Grieder
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Montag, 28. Januar 2008 |
Insgesamt 1122 Männer zwischen 30 und 70 Jahre alt wurden kürzlich von der Sozialwissenschaftlichen Forschungsanstalt über männliche Sexualität und Potenz befragt. Das Resultat war deutlich: Sex ist auch im Alter begehrt, 3 von 4 Männern halten ihn für einen festen Bestandteil des Lebens und auch der Gesundheit und möchten auch nach längerer Zeit die Partnerin noch befriedigen können. Impotenz ist deshalb ein breit diskutiertes Thema, und fast 60 Prozent der Männer halten Probleme mit der Erektion für einen persönlichen Misserfolg.
Trotzdem schauen die Betroffenen das Phänomen relativ besonnen an, denn 66 Prozent der Männer halten Potenzstörungen nicht für eine Krankheit. Impotenz sollte gemäss der Meinung von vier Fünfteln der Befragten, von der Gesellschaft als natürliche Alterserscheinung angenommen werden. Dies heisst aber nicht, dass ältere Menschen, die an dem Problem leiden, sich keine Gedanken über die Ursachen des Phänomens machen. Die meisten meinen beobachten zu können, dass Stress im Alltag oder eine vorübergehende Beeinträchtigungen der Gesundheit für Störungen bei der Erektion verantwortlich sind.
Was die Bekämpfung von Impotenz betrifft, so möchten 81 Prozent ein Heilmittel, das eine kräftige und anhaltende Wirkung hat, und mindestens den Orgasmus ermöglicht. Für den grössten Teil der Männer bleibt aber die Zufriedenheit der Partnerin beim Geschlechtsverkehr im Vordergrund.
Können Pillen gegen Impotenz diesen Erwartungen gerecht werden? Urologen äussern sich oft unterschiedlich. Chemische Mittel sind für Männer ohne Erektion nur teilweise zufrieden stellend. Die Fachwelt ist auf der Suche nach alternativen Lösungen, um Patienten Probleme mit der Erektion zu ersparen. Forschungen haben dabei bereits die ersten Resultate geliefert: als Hauptverursacher von Potenzschwäche werden emotionale Probleme, aber auch ein geschwächter Beckenboden erwähnt.
Während erstere hauptsächlich im Charakter der Betroffenen liegen, können letztere auch durch eine einfache Stärkung der Beckenbodenmuskulatur angegangen werden. Dazu haben Spezialisten spezielle Übungen entwickelt, die den Beckenboden stärken. Diese lassen sich in Gruppen oder zu Hause einfach durchführen. Gestärkte Potenzmuskeln haben positive Effekte auf die Erektion. Sexualtherapeuten geben deshalb an Betroffene nicht selten eine DVD mit den ensprechenden Übungen ab, die zeigen, wie sich die Therapie im Alltag integrieren und durchführen lässt.
Kathrin Grieder, info(at)orgawell.ch |