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Hyaluronsäure für glatte und straffe Haut

Geschrieben von Annika Geiger   
Donnerstag, 3. März 2011

Die Hyaluronsäure ist ein Bestandteil des Körpers, ohne den die Haut nie so jung aussehen würde, wie sie es im jungen Alter tut. Das Wort kommt aus dem griechischen und bedeutet „Glas“, dem Botox macht die Säure bereits Konkurrenz. Hyaluron ist wichtig für Bindegewebe und Haut, dort hält die Säure die Zellen im Körper zusammen. Zudem ist die Hyaluronsäure relevant bei der Zellproliferation, Zellmigration und bei der Tumorentstehung.

Wie wird Hyaluronsäure produziert?

Die Hyaluronsäure wird auch als „Bioimplantat“ bezeichnet, da die Säure vom Körper selbst gezeugt wird. Sie soll für ein straffes und glattes Hautbild sorgen, mit dem Alter verliert der Körper aber an Vorräten des Hyaluron. Genau das ist auch der Grund für faltige Haut oder knirschende Gelenke. Im Alter von etwa 60 Jahren enthält der Körper nur noch etwa 10% vom Anfangsbestand an Hyaluronsäure. Die Haut verliert mit der Zeit an Festigkeit und Volumen, der Einsatz der Säure aber beugt dem vor.

Wie ist Hyaluronsäure aufgebaut?

In der Chemie wird die Hyaluronsäure als eine Kette aus Zuckermolekülen angesehen, weshalb sie auch als Wassermagnet bezeichnet wird. Von einem Molekül kann 6000-mal mehr Wasser gebunden werden, als es selbst an Gewicht besitzt. Gerade deshalb ist die Säure für Kosmetik und Medizin so interessant und nützlich.

Anfangs wurde die Säure genutzt, um Narben, Wunden und Gelenke zu behandeln, heute wird die Säure in Feuchtigkeitcremes verarbeitet. Hyaluronsäure ist für jeden Hauttyp gut verträglich, selbst nach dem Spritzen sind, abgesehen leichter Rötungen, keine Nebenwirkungen bekannt.