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Mittel zur Nahrungsergänzung

Geschrieben von Karl Krueger   
Donnerstag, 27. November 2008

Mittel zur Nahrungsergänzung werden als Getränke, Kapseln, Pillen oder als Pulver angeboten. Daher gleichen die Nahrungsergänzungsmittel zugegebenermaßen den Arzneimitteln, werden dennoch aber offiziell zu den Nahrungsmitteln geordnet. Hierbei handelt es sich um Konzentrate von Nährstoffen, teilweise auch Eiweißpulver, welche mit Vitaminen und Mineralien angehäuft sind und in fast allen Produkten Ballaststoffe innehaben, deren Effekt ernährungsphysiologischer Natur ist. Eine Anwendung geschieht immer dann, wenn aus irgendwelchen Ursachen, sei es psychischer, physikalischer oder gesundheitlicher Art, eine herkömmliche sowie ausgewogene Nahrungsversorgung unmöglich gemacht wird.
Zumeist wird dem Kunden weissgemacht, dass Mittel zur Nahrungsergänzung das Einzige sind, was der Fitness und dem Wohlbefinden des Leibes förderlich ist und kein Lebensmittel unseres Planeten eine optimale Vitaminversorgung gewährleisten kann. Tatsache ist dennoch aber, dass bei einer gesunden, ausgewogenen und abwechslungsreichen Nahrungsversorgung, diese Zusatzmittel nicht notwendig sind, sondern gegenteilig, die Nahrungsergänzungsmittel können dem Körper Schaden zufügen.
Allerdings können Mittel zur Nahrungsergänzung für einige Menschen extrem nützlich und empfehlenswert sein. Daher haben zum Beispiel Menschen, welche wenig oder gar keinen Lachs mögen, womöglich auch kein Jodsalz mögen, die Gelegenheit, einem Jodmangel zuvor zu kommen. Ältere Menschen, welche wegen Gebissproblemen ihre Nahrung nicht mehr in vollständigem Umfang ausgewogen gestalten können, werden gerne auf solche Produkte zurückgreifen. Auch bei Krankheiten, deren Heilungsprozess von einer Diät begleitet wird, sind Eiweißprodukteals ergänzende Gaben, in manchen Fällen auch Muskelaufbaupräparate, sowie unterschiedlichster vitaminhaltiger Präparate zu verabreichen.
Über die jeweils nötige Menge an Produkten zur Nahrungsergänzung kann man keine keine allgemein gültigen Aussagen treffen. Ein Mensch der der Meinung ist, seine Nahrung über eine gewisse Zeit ergänzen zu müssen, dem sei ein Termin bei dem Ernährungsberater, einer Fachkraft für Diäten oder einem Mediziner zu empfehlen, da sich Überdosen in den Gegensatz des gewünschten Resultats umkehren können.Überdosierungen von einigen Produkten zur Nahrungsergänzung können zu Vitaminschocks oder zu Allergien gegen Einweiße führen, welche sehr fatal in ihrem Erscheinungsbild sind. Um solch eine Gefahr zu begrenzen, hat das Ministerium für Risikobewertung die Maximalwerte für Mineral- und Vitaminbeimischungen festgesetzt. Dabei wurden die bereits vorhandenen Stoffe in den Lebensmitteln beachtet. Damit der Verbraucher auf dem Markt die einzelnen und vielfältigen Angebote der Nahrungsergänzung besser bewerten kann, sind die Fabrikanten aufgefordert, eine genaue Aufzählung der im Produkt enthaltenen Substanzen auf dem Behältnis oder dem Beipackzettel aufzuführen und die zulässige Tagesdosis, auf ärztlichen Angaben gründend, zu empfehlen. Diese Informationen sind zwar vom Gesetzgeber nicht zwingend angeordnet, zeichnen allerdings einen seriösen Fabrikanten aus.