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Die häufigste Sportverletzung sind Muskelverletzungen. Zu diesen kommt es meist dann, wenn Muskeln zu stark belastet werden. Auch direkte Gewalteinwirkung, z.B. durch einen Schlag oder Stoß, kann zu einer Muskelverletzungen führen. Besonders bei Mannschaftssportarten mit schnellen Bewegungswechseln (z.B. Basketball sind Muskelverletzungen ein häufiges Übel. Die Bandbreite der Muskelverletzungen reicht von einem harmlosen Muskelkater bis hin zum kompletten Muskelriss. Der Sportler kann selber solchen Verletzungen vorbeugen. Es ist vor allen Dingen wichtig, dass die Muskulatur vor dem Training oder Wettkampf ausreichend aufgewärmt wird. Die Muskulatur wird dann besser durchblutet und gelockert. Da sich die aufgewärmten Muskeln besser und schneller zusammenziehen und wieder entspannen können, verbessert sich die Leistungsfähigkeit der Muskulatur. Nicht zuletzt resultieren Muskelverletzungen auch durch Selbstüberschätzung. Wer seine körperlichen Grenzen erkennt und einhält, senkt auch das Verletzungsrisiko. Wenn man übermüdet und erschöpft ist, sollte man sich ausruhen. Außerdem sollte die Intensität und Dauer der sportlichen Aktivität an das derzeitige Leistungsvermögen angepasst werden. Wenn man lange kein Sport mehr betrieben hat, sollte man die Trainingsdauer schrittweise steigern, um dem Körper nicht zuviel auf einmal abzuverlangen. Um Sportverletzungen vorzubeugen, ist es generell wichtig, dass man die passende Sportausrüstung trägt. Wenn es einen dann trotzdem erwischt hat, sollte die verletzte Stelle nach der PECH-Regel direkt behandelt werden. Die Buchstaben dieser Faustregel zur Sofortbehandlung bei Sportverletzungen steht für die Begriffe Pause, Eis, Compression und Hochlagern. Konkret bedeutet das, dass der Verletzte das Körperteil nicht mehr belasten soll (Pause). Dann soll die verletzte Stelle gekühlt werden (Eis). Außerdem soll ein Druckverband angelegt werden (Compression). Das betroffene Körperteil soll des Weiteren oberhalb der Herzhöhe gelagert werden (Hochlagern). Anschließend sollte ein Arzt aufgesucht werden, der die Diagnose stellen und eine entsprechende Therapie einleiten kann. |