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Salze und Hormone

Geschrieben von Andreas Mettler   
Dienstag, 17. Juni 2008

Man muss nicht unbedingt Medizin studiert habe, um die Frage, was denn wohl die Glandula thyreoidea sei und welche Funktion sie ausübt, beantworten zu können. Von der Schilddrüse ist hier die Rede und ihre Bedeutung und Funktion für den menschlichen Organismus ist sehr groß, produziert sie doch die beiden Schilddrüsenhormone Thyroxin und Trijodhydronin, die eine wichtige Rolle im Energiestoffwechsel und beim Wachstum von Zellen spielen. Wird die Schilddrüse krank, bekannt ist in Europa der Kropf, der aufgrund einer Jod-Unterversorgung als Wucherung der Schilddrüse entsteht und sichtbar wird, so wirkt sich das schnell auf den restlichen Organismus aus, sei es aufgrund einer Über- oder einer Unterfunktion der Drüse. Um es nicht soweit kommen zu lassen, empfiehlt sich die Verwendung von Jodsalz anstelle von reinem Salinensalz und wer über dieses hinaus etwas für seine Schilddrüse tun will und es noch nicht muss, der kann mit Kalium Jodatum d12, einem Schüßler Salz homöopathisch potenziertes Jodkalium zu sich nehmen, in einer Verdünnung, die keine Überdosierung möglich macht und daher auch für die Eigenmedikation und auch auf Dauer geeignet ist. Wie alle der 27 Salze und Elemente, die Dr. Wilhelm Heinrich Schüßler in den 1880er Jahren definierte und als eine Ergänzung der klassischen Lehre der Homöopathie sah, deren Aufbereitungsmethoden er übernahm und für seine Salze anpasste. Zwar geht Schüßler von einer anderen Wirkweise aus, als dieses in der Homöopathie betrachtet wird, dennoch bestehen beide Lehren heute gleichberechtigt fort, was sicher nicht zuletzt daran liegt, dass sie einfach ist und ohne Medizinstudium verstanden, angewendet werden kann. Und daran, dass die Stoffe soweit verdünnt sind, dass selbst das Kalium Arsenicum Ergänzungsmittel seinen Schrecken aufgrund des Arsens verliert, spätestens dann, wenn man sich vor Augen führt, dass dieses in der Potenz D12 also ein Dutzend mal mit dem Faktor 10 verdünnt wurde, so dass netto eine Konzentration von einem Tropfen in der Wassermenge von 25 olympischen Schwimmbädern, oder 1 zu einer Billionen vorliegt.