Wasserbetten als Statussymbol
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Geschrieben von Sandra Müller
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Samstag, 10. Mai 2008 |
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Nach wie vor gelten Wasserbetten als etwas ganz Besonderes, ein Zeichen von Wohlstand, wenn nicht gar Reichtum.
Besonders in Filmen gelten die Wasserbetten als Statussymbole. Meistens sind sie ein Einrichtungsgegenstand, der in einem Penthouse, einem Loft oder einem grossen, luxuriösem Hotelzimmer zu finden ist. So sieht es nicht nur im Filmleben aus, sondern aus in der Realität. Diese Betten sind weniger im Unterhalt als mehr in der Anschaffung mit einem grossen finanziellen Aufwand verbunden. Solche Betten bekommt man ab etwas tausend Euro aufwärts. Dafür hat man dann allerdings auch die beste Möglichkeit zum Schlafen und Entspannen. Folglich lohnt sich eine solche Anschaffung also nur, wenn man wirklich einen Grossteil seiner Freizeit im Bett verbringt. Der Autonormalverbraucher, kommt von der Arbeit, genießt seine Freizeit außer Haus, und legt sich dann abends wirklich nur zum Schlafen in sein Bett. Bei den etwas Besserverdienenden hingegen ist das etwas anders. Sie haben oftmals mehr Freizeit bei gleicher, oder sogar besserer Bezahlung. In so einem Umstand wird man sein Bett dann wesentlich öfters nutzen, als nur für die nächtliche Ruhe. Beispielsweise nutzt man dann hier die Zeit zum Lesen, Musikhören oder einfach nur zum Entspannen am Nachmittag. Insofern, ist der finanzielle Aufwand eine wirklich gute Investition in seine Freizeit. Der Rücken ist entspannt, und man tut so gleich noch etwas für seine Gesundheit. Dennoch kann man davon ausgehen, dass wenn man Besitzer von Wasserbetten kennen lernt, dass diese dann meistens zu den höheren, kultivierten Gesellschafschichten gehören. Somit ist also die Vorstellung aus den ganzen Hollywoodfilmen nur eine reale Abbildung. Auch werden sich solche Leute kaum selber mit der Hygiene eines solchen Bettes auseinandersetzen. Dafür ist dann auch noch zusätzlich die Haushälterin verantwortlich.
Sandra Müller vz(at)hub-eisenach.de |