|
Geschrieben von Petra Haas
|
|
Dienstag, 16. Februar 2010 |
Zu Beginn und auch noch für einige Zeit war die Nutzung des mobilen World Wide Web nicht sehr komfortabel. Es waren nur ein paar Sites, die mit den WAP-Browsern zu Beginn zur Verfügung standen. Durch die langsamen Übertragungsgeschwindigkeiten konnten die, hohe Dastenvolumen aufweisenden, Grafiken nur sehr begrenzt angezeigt werden.
Die Wahl an Möglichkeiten, heute komfortabel online zu gehen, ist mittlerweile wirklich gut geworden. Das kann man z.B. mit dem Mobil-Telefon geschehen. Die Darstellung der Websites ist auf den modernen Handys, dank spezieller Browser und immer besser auflösenden und größeren Anzeige-Displays, in der Zwischenzeit gut und bequem geworden. Und der Datentransfer ist durch UMTS und HSDPA so schnell geworden, dass man auch umfangreiche Internetseiten schnell aufrufen kann. Die in der Zwischenzeit erreichten Datenübertragungsgeschwindigkeiten entsprechen leicht denen einer guten DSL-Verbindung. Email-Clients wurden speziell für das Mobil-Telefon konzipiert und dazu kommt die hohe Datenübertragung, und unter diesen Voraussetzungen ist auch ein bequemer Email-Verkehr mölglich geworden.
Aber auch mit dem Netbook kann man online gehen und im Cyberspace surfen, das Internet wie gewohnt nutzen. Man braucht das Mobil-Telefon nur mit einem Datenübertragungskabel mit dem Netbook anschließen und kann es so als Modem verwenden. Die Nutzung einer Dateneinschubkarte oder eines USB-Datensticks für das Netbook ist eine andere Lösung. Die nötige Mobilfubk-Technologie ist sowohl in der Karte als auch im USB-Datenstick eingebaut, man muss nur noch eine SIM-Karte einlegen. Dadurch ist man, wenn man mobil mit dem Laptop ins Cyberspace will, nicht mehr vom Handy abhängig.
Auch ein normaler Mobilfunk-Tarif ermöglicht jederzeit den Datentransfer. Es ist aber, gerade bei häufiger Nutzung des Internets, sehr sinnvoll, eine spezielle Tarifoption zum Handyvertrag zu wählen. Es gibt sonst sehr hohe Mobilfunkrechnungen, wenn Sie sich häufig im World Wide Web aufhalten. Verschiedene Möglichkeiten stehen zur Auswahl: Günstig für alle, die nicht lange im World Wide Web surfen, sondern eher gezielt Downloads machen und ihre Emails abrufen, ist ein so genannter Minutentarif, dabei erfolgt die Rechnungsstellung nach der Zeit, die man mit Datenübertragungen verbraucht. Für jeden, der sich zwar sehr viel im World Wide Web aufhält, aber nur wenige Downloads macht, ist ein so genannter Volumen-Tarif optimal, denn hier spielt die Zeit keine Rolle, sondern es wird nach der Datenmenge, die gebraucht wird, abgerechnet.
Daten-Optionen mit nur geringem Inklusiv-Volumen, die meist recht kostengünstig sind, eigenen sich für den, der mit dem Handy nur selten online gehen will. Wer aber sein Netbook zum Surfen benutzt, der wird ausgiebiger surfen und auch mehr Daten herunterladen, für ihn ist diese Tarif-Option nichts.
Für die Verwendung des Laptops, gerade wenn man unterwegs ist, ist ein Datentarif weitaus besser und auch günstiger. Dafür wird ein eigener Handyvertrag abgeschlossen, zu dem man eine SIM-Karte für die Daten-Einschubkarte oder den USB-Datenstick bekommt. Für die Daten-Tarife werden verschiedene Inklusiv-Volumen angeboten. Daten-Flatrates bekommt man nicht nur bei Netzbetreibern oder Service-Providern, auch Discounter bieten sie zwischenzeitlich an. Die sind vom Preis her gesehen und bei der Verfügbarkeit von beispielsweise HSDPA auch bei der Geschwindigkeit durchaus eine Alternative zum DSL-Anschluss. Wenn kein DSL verfügbar ist, kann die mobile Datenflatrate zuhause gute Dienste leisten.
Es ist sicher gut, wenn man sich vor dem Abschluss eines Handyvertrags eingehend über die Datentarife mit den verschiedenen Varianten wie den Talk Datentarif informiert. Wenn man dann noch weiß, wie man das Internet nutzen will, dann kann man den richtigen Datentarif leicht auswählen. |