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Denkmäler der Geschichte der Architektur: London, Paris, Wien

Geschrieben von Barbara Bauer   
Mittwoch, 18. August 2010
Wurde die alte Architektur vieler europäischer Städte durch die beiden Weltkriege oftmals zerstört, begeistern unter anderem London, Paris und Wien heute noch mit ihrem altehrwürdigen, erhaltenen und traditionellen Stadtbild und vermitteln auf diese Weise einen wunderbaren Einblick in ihre Geschichte. Vor allem die Wahrzeichen solcher Städte zeugen häufig von alter künstlerischer Architektur.

Betrachtet man einmal das Westminster Palace in London, wird man eines neugotischen Baustils gewahr. Gemeinhin situiert man die Neugotik zwischen den Jahren 1830 und 1900. Für diese, wie auch für den Klassizismus ist bezeichnend, dass sie alte, eigentlich bereits überwundene Baustile wieder aufleben lassen, deshalb auch Neu-Gotik. Charakteristikum neugotischer Bauwerke, vor allem aber neugotischer Kirchen ist der Spitzbogen.

Auch klassizistische Gebäude entstanden in dieser Zeit, zum Teil aber auch früher. In Paris hat hauptsächlich Napoleon klassizistische Bauwerke errichten lassen, so unter anderem den Triumphbogen. In Wien findet man an klassizistischen Gebäuden beispielsweise das Äußere Burgtor oder das Parlament.
Wesentlicher beeinflusst ist Wiens Stadtbild jedoch von der Epoche des Barock. Viele der alten Gebäude sind in diesem Stil gehalten, so auch das Schloss Belvedere und die Karlskirche.

Zeitgenössische Wiener Architektur zeigt sich vor allem auch im Wohnungsbau. Zahlreiche Wohnungen in Wien sind modern konstruiert, beispielsweise mit hohem Glasanteil, mit skurrilen Formen oder mehreren Etagen. Aber auch alte Wohnungen in Wien sind durchaus begehrt, hohe Decken, Stuck und Dielenböden sind sicherlich nicht minder reizvoll als moderne Alternativen. Tief in die Tasche greifen muss jedoch jeder, der eine schöne Wohnung in Wien haben möchte, denn die Miet- und Kaufpreise haben es in sich.