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Purer Weingenuss – der Merlot, seine Herkunft und Merkmale

Geschrieben von Heiko Konradt   
Freitag, 28. Mai 2010
Der Merlot ist einer der beliebtesten Rotweine. Er gehört zu den Weinsorten, die sich durch eine seltene Aromen-Vielfalt auszeichnen. Der Merlot stammt mit einer sehr hohen Wahrscheinlichkeit aus Frankreich, seine genaue Herkunft ist aber ungewiss.  Zum ersten Mal wurde er gegen das Ende des 18. Jahrhunderts im Bordeauxgebiet erwähnt.
Der Merlot hat einen weichen, runden und tiefen Geschmack und einen mittleren bis hohen Alkoholanteil. Er wird für seine Frische, und seine würzig-fruchtige Note unter den Weingenießern sehr hoch geschätzt. Hochwertige Merlot – Weine kann man in einem Online Shop für Wein bestellen (wie beispielweise in Wein-Fachhandel.de. Das interessante an dieser Weinsorte ist ihre leichte, aber gut wahrnehmbare Pflaumennote.
Der Name Merlot stammt von „merle“, dem französischen Wort für Amsel, was auf die Vorliebe der Amseln für diese Rebsorte hinweist. Der Name kann aber eine Konnotation mit der schönen schwarzblauen Farbe der Beeren darstellen. Der Merlot wird zwei bis drei Wochen früher erntereif als der Cabernet. Der Merlot kann nach Lagerung über eine bestimmte Zeit noch weicher im Geschmack werden, dann schmecken die Kräuteraromen stärker hervor.
Der Merlot ist heutzutage eine der bekanntesten und beliebtesten Weinsorten.
Die richtige Bezeichnung der Sorte ist eigentlich Merlot noir, im Gegensatz zur Weißweinsorte Merlot blanc. Diesen Wein gibt es in den meisten Ländern mit Weinanbau. Das Hauptanbaugebiet der Merlot-Rebe ist Frankreich, das Anbaugebiet wird auf insgesamt über 60,000 ha geschätzt. Weitere Länder, wo der Merlot angebaut wird, sind Italien, Kroatien, Slowenien, Kalifornien, Argentinien und Chile. In Deutschland und Österreich ist der Anbau nicht verbreitet. Im deutschsprachigen Raum wird der Merlot-Anbau nur in der Schweiz betrieben.