Auf den Japan Rundreisen einer Teezeremonie beiwohnen
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Geschrieben von Steven Chiller
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Dienstag, 10. August 2010 |
Teezeremonien gibt es in Japan schon seit dem 8.Jahrhundert, allerdings war das kostbare Gebräu zu dieser Zeit nur dem Adel und den Mönchen vorbehalten. Auf Japan Studienreisen erfahren interessierte Urlauber einiges über den traditionellen Brauch der Teezubereitung und der anschließenden Konsumierung.
Die japanische Teezeremonie unterliegt strengen Regeln und der erste Schritt des Rituals beginnt mit dem Gang zum Teehaus. Bevor Gäste den schlicht eingerichteten Raum für die Zeremonie betreten, werden noch Waschungen durchgeführt. Führen Japan Studienreisen in ein traditionelles Teehaus, empfängt der Gastgeber seine Besucher direkt in dem Raum, wo die Teezeremonie stattfindet. Von den Gästen wird eine gewisse Neugier erwartet, denn zu dem Ritual gehört die Bewunderung des Teehauses und des Teegeschirrs. Bei der Zubereitung bleiben die Gäste in der Rolle des Zuschauers und erst nach Beendigung der Teezubereitung, wenn die Gäste einen frisch aufgebrühten Tee angeboten bekommen, dürfen Besucher nach einer Verbeugung den Tee kosten und Essen zu sich nehmen.
Auf Japan Studienreisen lernen Besucher einer Teezeremonie auch die Geräte für die Zubereitung des heißen Getränks kennen, welche für die Ziele des Zen-Buddhismus stehen und Kontrolle, Einfachheit und Kultiviertheit symbolisieren. Bei den sieben Gerätschaften handelt es sich einen Wasserkrug (mitzusashi), Teekrug (natsume), Rührbesen (chasen), Teeschale (chawan), Kohlebrenner (furo), Kessel (kama) und einem Bambusschöpfer (bisbaku). In Kyoto können Touristen im Tondaya, einem eleganten Stadthaus im berühmten Textilbezirk Nishijin, eine traditionelle Teezeremonie erleben. Für die Teilnehmer von Japan Studienreisen bildet der Besuch ein besonders Highlight, denn die sorgsam einstudierten Bewegungen für die Teezubereitung sind für ausländische Touristen ein wahrer Genuss für die Sinne. Für die frisch gebrühte Matcha wird das grüne Teepulver mit dem Rührbesen aus Bambus aufgeschlagen. Durch die Verwendung des chasen entstehen keine Klumpen bei der Zubereitung und der Tee wird in seiner Konsistenz sehr schaumig, so wie ihn die Japaner besonders gern trinken.
Auf den Japan Studienreisen lernen Urlauber den richtigen Umgang mit den Teeutensilien kennen und erleben einen Einblick in den eigentlichen Sinn einer Teezeremonie. Die Teilnehmer erfahren eine neue Art der Stille und Demut, was traditionell zu einer reinen Seele führen soll. Unter dieser Vorraussetzung sollen Gäste einer Teezeremonie die Möglichkeit bekommen, eine harmonische Einheit mit dem Kosmos anzustreben. |