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Japan bietet allen Touristen, die sich für Kunst interessieren, eine Vielzahl sehenswerter Museen. Eines der berühmtesten Museen in Japan ist das Friedensmuseum in Hiroshima. Gebaut wurde es im Jahr 1955. Schwer zu finden ist es nicht, denn es befindet sich in der Nähe des Friedensparks und nahe beim Friedensdenkmal. Das Friedensmuseum ist eine wichtige Anlaufstelle für Reisende von Rang und Namen. Die Wahrscheinlichkeit, dass man beim Urlaub in Japan dort auf bekannte Gesichter aus Funk und Fernsehen trifft, ist groß. Finanziert wird das Museum durch eine Stiftung. In den Ausstellungsräumen gibt es unzählige Gegenstände, die durch den Bombenangriff größtenteils verbrannt sind. Das sind nicht nur private Stücke, sondern auch Reste von Kunstwerken, die unrettbar zerstört wurden. Ausgestellt sind aber auch Schriftstücke, auf denen überlebende Augenzeugen ihre Eindrücke schildern.
Tokyo lockt mit vielen phantastischen Sehenswürdigkeiten die Touristen zum Urlaub nach Japan animiert. So ist das Tokyo Fuji Art Museum eines der Museen, die man sich keinesfalls entgehen lassen sollte. Ausgestellt sind Werke aus Handwerk und Kunst. Das Museum wurde 1983 eröffnet und die Betreiber haben es sich zum Ziel gemacht, mit dem Museum Frieden, Erziehung und Kultur zu verbreiten. Vom Museum aus geht es direkt in den Skulpturengarten. In den Ausstellungsräumen finden die Touristen mehrere tausend Ausstellungsstücke. Wie in vielen japanischen Museen, gibt es auch hier ständig aktualisierte Ausstellungen und Leihgaben aus dem Ausland, die nur vorübergehend besichtigt werden können. Keramik, Malerei und verschiedene feine Arbeiten sind ebenso zu bestaunen, wie die Ausrüstung der Samurai im Mittelalter.
Das Bridgestone Museum of Art in Tokyo trägt tatsächlich den Namen des namhaften Unternehmers Bridgestone, denn es ist seine Sammlung besonders wertvoller Gemälde, die hier im Urlaub in Japan besichtigt werden können. Gegründet wurde die Ausstellung im Jahr 1952. Auf über 2900 qm können Touristen die Kunstwerke bewundern, darunter Bilder von van Gogh, Renoir, Moreau, Gauguin und Rousseau.
Wer sich mehr für die Naturwissenschaften interessiert, für den ist das Nationalmuseum in Kioto richtig. Es besteht seit 1871. Allerdings wurde es während des großen Erdbebens im Jahr 1923 vollständig zerstört. Der Wiederaufbau konnte erst 1930 abgeschlossen werden. Im Museum befinden sich weit über 3 Millionen Ausstellungsstücke. Vor dem Museum steht eine alte Lokomotiv und im Außenbereich gehört ein botanischer Garten zum Museum. Prähistorische Tiere ziehen vor allem jüngere Gäste an, wie auch der berühmteste Hund Japans, Hachiko, der hier ausgestopft zu bewundern werden kann und Hauptfigur eines kürzlich in die Kinos gekommenen Films ist. |