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Kairo – auf den Spuren der Pharaonen

Geschrieben von Felix Eckart   
Mittwoch, 1. Oktober 2008

Wer seinen Ägypten Urlaub in der Millionenmetropole Kairo verbringt, der sollte es nicht verpassen, den Pyramiden von Gizeh einen Besuch abzustatten. Sie sind als einziges Weltwunder der Antike bis heute erhalten geblieben. Die übrigen wurden zerstört. Von den Ägyptern werden die Pyramiden auch „El Ahram“ genannt, was „die Heiligtümer“ bedeutet ...

Wer seinen Ägypten Urlaub in der Millionenmetropole Kairo verbringt, der sollte es nicht verpassen, den Pyramiden von Gizeh einen Besuch abzustatten. Sie sind als einziges Weltwunder der Antike bis heute erhalten geblieben. Die übrigen wurden zerstört. Von den Ägyptern werden die Pyramiden auch „El Ahram“ genannt, was „die Heiligtümer“ bedeutet.

 

 

Dort, wo die lybische Wüste beginnt, ragen die drei Pyramiden sowie einige Nebenpyramiden in den Himmel. Die größte Pyramide ist die Cheops-Pyramide. Die mittlere ist die des Pharaos Chephren und die kleinste die Mykerinos-Pyramide. Alle Bauwerke wurden vor über 4.000 Jahren errichtet und gelten seit 1979 als UNESCO Weltkulturerbe.

 

 

Der Grund, wieso diese Pyramiden überhaupt gebaut wurden, war der Gedanke, dass der Pharao, Sohn Gottes, die Verbindung zwischen Erde und Kosmos darstellt. Durch die Bestattung in einer Pyramide kann der Pharao nach seinem Tod in den Himmel aufsteigen und von dort aus seinem Volk Stärke und seinem Land Fruchtbarkeit schenken. Für die „Reise in das Jenseits“ wurden den Pharaonen viele Geschenke in die Grabkammern gelegt. Die Sphinx, die aus einem Kopf des Pharaos und dem Körper eines Löwen besteht, sollte über die Bauwerke wachen, was Räuber jedoch nicht davon abhielt, die Mehrzahl der Gräber zu plündern. Leider ist die Sphinx nicht so gut erhalten wie die Pyramiden. Das Aussehen der 20 Meter hohen und 70 Meter langen Statur ist nur noch zu erahnen.

 

 

Ein Gang in die Pyramiden lohnt sich auf jeden Fall. Früh aufzubrechen ist empfehlenswert, da jeden Tag nur 300 Personen der Eintritt in das Innere gewährt wird. Allerdings sollten Sie keine Angst vor Enge haben! Achten Sie außerdem darauf genug Wasser zu trinken sowie eine Kopfbedeckung mitzunehmen. So manch einer vergisst, dass es in der Wüste tatsächlich gar keinen Schatten gibt. Nehmen Sie sich zudem vor aufdringlichen Händlern in Acht. Besonders die Kamelritte sind extrem überteuert.

 

 

Besonders beeindruckend wirken die Pyramiden von Gizeh in der Dunkelheit, wenn die Pyramiden und die Sphinx von riesigen Scheinwerfern beleuchtet werden und eine Lasershow beginnt.

 

 

Busse zu den Pyramiden von Gizeh fahren von Kairo aus mehrmals täglich. Zudem besitzt Kairo einen internationalen Flughafen.