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Geschrieben von Max Neugebauer
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Donnerstag, 29. Juli 2010 |
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Russland ist ein enorm großes Land mit den unterschiedlichsten Landschaftsbildern. Von Savanne über Wüste zu reiner Eiswelt und seenreichen Gegenden gibt es ein enormes Spektrum. Dadurch ist es auch nicht verwunderlich, dass es zahlreiche Nationalparks gibt, die über das gesamte Land verstreut liegen. Die meisten befinden sich dabei im Westen, viele auch im fernen Süden. Im Norden und Osten sind wesentlich wenigere, allein schon, weil die Landstriche sehr dünn besiedelt sind. Dabei hat Russland seinen ersten Nationalpark 1971 im heutigen Estland eingerichtet. Hier in den baltischen Regionen entstanden zahlreiche weitere zu Beginn, der bis dato zuletzt eingerichtete Nationalpark 2009 ist der Nationalpark Russkaja-Arktika. Moskaus Grünflächen Sogar kaum außerhalb von Moskau gibt es einen wunderbaren großen Nationalpark: den Lossiny Ostrow. Er ist das größte zusammenhängende Waldgebiet der Hauptstadt. Der Park befindet sich nordöstlich der Stadt. Große Teile sind Waldgebiete, aber auch sehr viele Sumpfgebiete und Wasserflächen. Dazu ist der Park so aufgeteilt, dass ein kleiner Teil als Naherholungsgebiet gilt, ein Teil darf nur auf bestimmten Wegen betreten werden und ca. ein Drittel nur im Rahmen von Führungen. In den Mischwäldern sind Dammwild, Biber, Nerze, Elche und viele weitere Tiere sowie einige sehr seltene Pflanzen heimisch. Zu den zahlreichen Nationalparks kommen noch unzählige Biosphärenreservate und Naturschutzgebiete, die es im ganzen Land gibt. Sie sind alle wunderbar geeignet, um zahlreiche Tierfotos von seltenen Tierarten zu machen. Achtung: für einige braucht man eine separate Erlaubnis oder dürfen nur mit bestimmten Personen betreten werden. Eine vorherige gute Information schützt vor bösen Überraschungen. |