|
Tischtennis wird in nationalen und internationalen Ligen gespielt, ist aber auch ein sehr beliebtes Hobby. In der Bundesliga spielen viele internationale Spitzenspieler, was sie zur stärksten Liga der Welt macht. Ansonsten gibt es noch zahlreiche Ober- und Regionalligen. International wird noch in der Europaliga und der Champions League gespielt. Die Spielregeln und Vorgaben sind beim Tischtennis recht einfach: Die Abmessungen und das Aussehen der Tischtennisplatten, die bei Turnieren immer blau oder grün sein müssen, sowie der Zelluloid-Bälle sind standardmäßig festgelegt. Der Tischtennisschläger besteht aus mehrfach geleimtem Holz, der mit farbigem Gummi geschichtet ist. Eine Seite muss immer schwarz, die andere rot sein, damit der Gegner das Drehen des Schlägers gut erkennen kann. Die Beschichtung ist außerdem noch in unterschiedlichen Versionen genoppt. Gespielt wird in der Regel über drei Gewinnsätze, bei wichtigen Turnieren auch über vier Gewinnsätze. Dabei ist ein Satz gewonnen, sobald ein Spieler elf Punkte erzielt hat und mit mindestens zwei Punkten führt. Ursprünglich kommt Tischtennis ja nicht - wie viele annehmen - aus Asien, sondern aus Grossbritannien. Hier entstand es Ende des 19. Jahrhunderts. Anfangs spielten die Leute auf einem gewöhnlichen Tisch und trennten diesen mit einer Schnur in zwei Hälften. Als Schläger dienten teilweise sogar Bücher oder Bratpfannen. In China breitete sich die Sportart im 20. Jahrhundert sehr schnell aus. Dort ist es seidem Volkssport Nummer 1. Viele Jahrzehnte lang kamen daher die internationalen Spitzenspieler aus dem asiatischen Raum. Die Europäer, und hier vor allem die Osteuropäer, holten aber in den vergangenen Jahren enorm auf. Gespielt werden kann sowohl aggressiv als auch defensiv. Eine defensive Variante ist die sogenannte Ballonabwehr, bei der der Spieler weit vom Tisch entfernt steht, und die Bälle in langen Schlägen abwehrt. |