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Recycling Konzepte im Möbel-Bau

Geschrieben von Madlen Hasfurter   
Montag, 26. April 2010
Möbel aus zweiter Hand


Der Möbel-Berg, der jährlich auf dem Schrotthaufen und letztendlich in der Müllpresse landet ist riesig. Lediglich 5 % der verschrotteten Möbel werden aufgemöbelt und weiter verkauft. Möbel behält man nicht mehr sein ganzes Leben, sonder je nach Lebensabschnitt, denn durch den Lebensstil präsentiert man bestimmte Lebensstile und Einstellungen. So ist die Fluktuation an Schränke, Sofas und Betten besonders hoch. Dabei gibt es viele innovative Konzepte für gebrauchte Möbel wo diese eine zweite Verwendung finden.

Die einfachste Möglichkeit ist die unerwünschten Möbel auf Flohmärkten oder in Zeitungen zu inserieren. Wenn die Möbel nicht besonders hoher Qualität sind, kann man zwar nur ein geringes Entgelt oder gar nichts erwarten, jedoch wird einem der Stress mit der Entsorgung der Möbel abgenommen. Auch gibt es die Möglichkeit, die ausgedienten Möbel an spezielle Sammelstellen zu verschenken, an denen Bedürftige die Möbel zu einem sehr geringen Entgelt erstehen können. Hochwertigere Möbel, wie beispielsweise Kommode aus Holz, haben jedoch noch einen recht hohen Wert an sich, trotz Gebrauchsspuren. Es gibt viele Liebhaber und Sammler, die bereit sind hohe Preise auch für unsanierte Möbel zu zahlen. Zunehmend verbreitet sich dieser Trend sich mit Vintage-Möbel einzurichten insbesondere bei jungen Leuten. Der Wunsch nach Individualität und der Abkehr von Einheitsikeabrei ist groß.


Alte Möbel im neuen Gewand


Ein weiteres interessantes Konzept wurde im Jahr 2003 von der Universität in Dortmund, dem Fraunhofer Institut für Materialfluss und Logistik und diversen weiteren Partnern ins Leben gerufen. Unter dem Namen „ecomoebel“ werden ausgediente Möbel wieder aufgewertet und weiter verkauft. Dabei sind der Kreativität bei der Gestaltung kaum Grenzen gesetzt. Die gesammelten gebrauchten Möbel werden auf Schadstoffe getestet und mit gesundheitlich und ökologisch unbedenklichen Materialien aufgewertet. Sei erhalten dafür die Kennzeichnung „ecomoebel“.

Das Projekt „ecomoebel“ ist mit einer Hompage im Internet vertreten, auf der man auch direkt Möbel online bestellen kann. Auf einer Katalogdurchsicht sind alle Möbel des Repertoires vertreten.


Madlen Hasfurter ( Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können )